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Auf Draht

In Österreich wurde per Zufall ein Draht produziert, der so dünn war, daß die Techniker dort ihn nicht messen können. Sie schicken den Draht also in die Schweiz, die für ihre Präzision und Fertigkeit im Uhrmacherhandwerk bekannt ist.

Nach einer Woche wird der Draht zurückgeschickt: "Wir können ihn nicht messen, er ist zu dünn für unsere Geräte."

Der Draht wird nun nach USA geschickt; die schießen dort Menschen in den Weltraum und auf den Mond, die werden doch wohl so einen Draht messen können. Auch hier wird der Draht zurückgeschickt: "Wir können ihn nicht messen; er ist zu fein für unsere Geräte."

Schließlich und endlich schicken die österreichischen Techniker den Draht nach Deutschland. Nach drei Tagen kommt eine Karte: "Wir haben den Draht erhalten; Sie haben uns aber nicht mitgeteilt, was wir damit machen sollen: ein Gewinde draufschneiden oder eine Bohrung hindurch ...

© Niels Sören Richthofletzte Änderung: 11.07.2004